Predigt beim MehrWegGottesdienst am 14.10.: Prioritäten setzen

MWG1810-Plakat-A4-Web_1.jpgPrioritäten setzen.

Haben wir gemacht.

Ganz Bayern heute.

Manche sind heute schwer enttäuscht,

andere jubeln wie verrückt.

Was wird es bedeuten, dieses Ergebnis?

Wie wird sich unser Land, unser Leben verändern -

oder auch nicht?

Prioritäten setzen.

Die Wahl ist vorbei,

Wagenkirche: Prioritäten setzen!

So, Ulli, am Sonntag wird‘s ja echt spannend mit der Landtagswahl. Ich hab ja schon per Briefwahl gewählt. Und was machst du?

Ich mache das am Sonntag ganz klassisch im Wahllokal. Da ist ja auch so ein bisschen Wahlatmosphäre vor Ort, das gehört für mich mit dazu.

Und dann geht‘s ja gleich noch weiter. Am 21.10. sind bei uns Kirchenvorstandswahlen, und ihr Katholiken habt am 18.11. Wahlen zur Kirchenverwaltung.

Wagenkirche 2: Beförderung für alle!

Boah, Ulli, das ist echt der Aufreger der Woche. So viele kritisieren, dass Hans-Georg Maaßen jetzt nicht einfach in den Ruhestand versetzt wurde, sondern sogar noch befördert wurde.

Ja, das kann ich schon verstehen, dass das bei vielen Frust hervorruft. Aber zumindest Seehofer sagt ja, dass er ihm weiter vertraut und ihn auch noch gut brauchen kann.

Also, ich kann das nicht nachvollziehen. Ich bin da echt sauer.

Dabei hat Seehofer sich doch wirklich sehr christlich verhalten.

Hä? Also, das verstehe ich jetzt wirklich nicht. Wie meinst du das?

Wagenkirche 1: Friede sei mit dir!

Ulli umarmt Heiko und sagt zu ihm: 

„Der Friede sei mit dir“

Wie - was? Was soll das? Haben wir uns denn gestritten? Oder warum machst du das?

Na ja, ist doch keine schlechte Idee, oder meinst du nicht? Du kannst doch auch ein bisschen Frieden gebrauchen …

Ja, schon aber … 

Spaß beiseite, Heiko. Heute ist doch der Weltfriedenstag der Vereinten Nationen. Den hat die Organisation vor genau 27 Jahren festgelegt. 

Wagenkirche: Feinde lieben!

Na Ulli, letztes Wochenende warst du ja noch im Urlaub. Aber hier ging‘s echt hoch her am Samstag.

Wieso? Der FC hat doch gar nicht in Schweinfurt gespielt, sondern in Heimstetten.

Nein, das mein ich jetzt nicht, sondern die Demos hier. Zuerst die von „Schweinfurt ist bunt“ und dann die Demo „Kandel ist überall“ auf dem Marktplatz. Da war echt was los. Jetzt gibt es ja sogar Anzeigen, weil die Umstehenden diese Demo so niedergepfiffen haben.

Ich bin echt froh, wenn die Landtagswahlen rum sind. Vielleicht wird‘s dann wieder ein bisschen friedlicher.

Wort in den Tag: Feinde lieben

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Langsam, aber sicher kommt die Landtagswahl näher. Dass wir Evangelischen eine Woche später auch noch Kirchenvorstandswahlen haben, geht da fast völlig unter. Selten habe ich die Menschen so politisch erlebt wie in diesen Tagen. Die Diskussionen werden hitziger. Da fällt schon mal die eine oder andere Beleidigung. Da kommt‘s zu Streit und heftigen Auseinandersetzungen.

Wort in den Tag: Barmherzig sein

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Haben Sie schon mal mit jemandem so einen richtig heftigen Streit gehabt? Oder gibt‘s sogar jetzt gerade jemanden, den Sie am liebsten nie wieder sehen würden? Schuldet Ihnen jemand etwas? Geld, eine Gefälligkeit, oder vielleicht eine Entschuldigung?

Meistens sieht die Gegenseite das ja total anders und wähnt sich ebenfalls im Recht. Ein Streit kocht hoch. Manchmal reden Menschen dann Jahrzehnte nicht mehr miteinander. Manchmal, bis es zu spät ist.

Wort in den Tag: Lernen fürs Leben
Heiko Kuschel 11. September 2018 - 9:53

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Bald ist er schon wieder rum, der erste Schultag des neuen Schuljahres. Über eineinhalb Millionen Schülerinnen und Schüler sind heute früh aufgestanden und haben sich auf den Weg zur Schule gemacht. Für über 100.000 war es der allererste Tag. Dazu kommen ungefähr 120.000 Lehrerinnen und Lehrer. Lernen fürs Leben. Na ja, oder für die nächste Schulaufgabe. Wie auch immer.