Predigt beim MehrWegGottesdienst „Wir verstehen es auch nicht“
Heiko Kuschel 26. März 2017 - 22:00

Gott, wo bist du? Wo hältst du dich versteckt?

So frage ich. Frage ich. Frage ich.

Das Leid der Menschen, die ich als Pfarrer begleite, schreit zum Himmel, Gott.

Die Eltern, die ihr Kind verloren, vier Jahre war es alt.

Die Menschen, die gegen den Krebs kämpfen. Junge wie alte. Und oft, viel zu oft, verlieren.

Die, die die Hoffnung aufgegeben haben. Die innerlich schon tot sind, obwohl sie noch existieren.

Predigt: Bis zum Tod und wieder zurück!
Heiko Kuschel 27. März 2016 - 12:03

Liebe Gemeinde!

Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? So fragt der kleine Hase den großen Hasen. Immer größer werden die Vergleiche. Und am Schluss sagen sie: Bis zum Mond und wieder zurück, so lieb hab ich dich! Dann schläft der kleine Hase glücklich ein.

Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? So fragt Gott uns. Und immer wieder zeigt er es uns. Manchmal in ganz kleinen Dingen. In einem köstlichen Frühstück. Im Lächeln eines anderen Menschen. Oder ganz groß: Im Schrei eines neugeborenen Kindes. Im Kuss eines geliebten Menschen. In der Sonne, die mich kraftvoll wärmt.

“Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“ fragt Gott. “Bis zum Tod - und wieder zurück.“ #Ostern

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Predigt: Jesus wäre Kameruner (110 Jahre TSV Schwebheim)

Predigt zum 110. Jubiläum des TSV Schwebheim
Schwebheim, 5.7.2014

(leider heute wegen eines Technikproblems keine Aufnahme zum Nachhören)

Text: Mt 5,1-12

Liebe Gemeinde!

110 Jahre gibt es nun schon den TSV Schwebheim. Das ist eine lange Zeit. Selbst meine Oma, die immerhin diesen Monat 101 wird, war damals noch nicht auf der Welt. Herzlichen Glückwunsch! Ein reges Vereinsleben hat sich daraus entwickelt in dieser langen Zeit. Ich bin ja hier sozusagen nur der Einwechselspieler, kenne mich in Schwebheim nicht ganz so gut aus, aber ich habe mich mal kurz auf der Homepage nachgeschaut, was es hier alles gibt.

Wagenkirche: Alle Weltmeister!

Sag mal Heiko, du hast heute aber irgendwie das falsche Trikot an, oder?

Nee, wieso? Möglicherweise das vom zukünftigen Weltmeister.

Also, das kannst du doch heute nicht sagen! Vor unserem Deutschlandspiel! Alter Hollandfan!

Heute abend zieh ich auch ein Deutschland-Trikot an. Aber wenn es wirklich ein Finale Deutschland-Holland geben sollte, hab ich ein kleines Problem. Aber sag mal, was hast DU da eigentlich für eines an? Das ist doch auch kein aktuelles, oder?

Der Gottesknecht Heiko Kuschel 2. April 2010 - 21:14

Predigt am Karfreitag 2008/2010
Gochsheim, 21.3.2008/SW St. Salvator, 2.3.2010
Text: Jes (52, 13-15) 53, 1-12
Liebe Gemeinde!
Karfreitag. Der schwärzeste Tag im Leben von Jesu Jüngern. So viel Hoffnung hatten sie gesetzt in diesen Jesus. So sicher waren sie gewesen, dass er es ist. Dass er der Messias ist. Der, der Israel wieder aufrichten wird. Der, der die Römer vertreiben wird. Der, der Gottes Reich neu errichten wird. Ein wahrer Nachkomme von David, dem legendären König.

Wenn das Christkind dreimal klingelt

Wer bringt bei Ihnen denn den Kindern die Weihnachtsgeschenke? Das Christkind? Der Weihnachtsmann? Oder doch die Eltern? Für manche Eltern eine schwierige Frage. Kleinere Kinder leben in einer „magischen“ Welt, in der solche Dinge wie das Christkind oder vielleicht auch die Schnullerfee völlig selbstverständlich sind. Und natürlich der liebe Gott, der alles erschaffen hat und irgendwo da oben herumschwebt, nett lächelt und sich seinen weißen Bart krault.

Auf und Ab auf der Lebensrutsche

Predigt zur Konfirmation 2009
Gochsheim, 24.5.2009
Text: Mt 28,20 Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!

Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden!
Ich habe euch eine Rutsche mitgebracht.Zugegeben, sie ist nicht mehr ganz die neueste, die haben wir Kuschels schon seit fast 10 Jahren im Garten stehen. Aber noch immer wird sie regelmäßig benutzt. Vor allem natürlich, wenn kleinere Kinder zu Besuch sind.

Geschenkte Auszeit

Irgendwie passt mir das ja überhaupt nicht: Insgesamt acht Tage offiziell "im Amt", davon vier Tage krank geschrieben - und morgen gehts erst einmal für drei Tage auf eine Fortbildung als Schulbeauftragter. Viel lieber hätte ich manches angepackt, wäre neuen Menschen begegnet, stattdessen sitze/liege ich zu Hause und schlucke Tabletten, mache Inhalationen, ruhe mich aus.