Wagenkirche: Mach mal Pause!

So, endlich ist die Wagenkirche mal wieder unterwegs! Ach, das hat mir schon richtig gefehlt. Einmal in der Woche die Kirche Gassi führen, raus an die frische Luft, mit den Leuten ins Gespräch kommen.

Ja, ich hab mich auch schon sehr darauf gefreut! Aber sag mal, Heiko, ich war ja nicht von Anfang an dabei. Warum machen wir überhaupt Winterpause? Kannst du mir das mal erklären?

Wort in der Mitte: Bloß keine Work-Life-Balance!
Heiko Kuschel 31. Januar 2016 - 15:22

Wort in der Mitte bei der Vesperkirche Schweinfurt am 31.1.2016

Liebe Gäste der Vesperkirche, liebe Gastgeberinnen und Gastgeber,

„Work-Life-Balance“, das ist so ein Modewort der letzten Jahrzehnte. Work-Life Balance, also das Gleichgewicht zwischen Leben und Arbeit. Das soll man angeblich herstellen, um sich richtig wohl zu fühlen. Diese Woche hat das wieder irgend jemand zu mir gesagt, und ich habe mich wie immer geärgert.

Denn dieses so tolle Schlagwort stellt einen Gegensatz her, den es doch gar nicht gibt, nämlich zwischen Leben auf der einen Seite und Arbeiten auf der anderen. Leben wir etwa nicht, wenn wir arbeiten? Lebe ich jetzt gerade nicht, weil Ansprachen zu meiner Arbeit als Pfarrer gehören? Und sind dann auf der anderen Seite Arbeitslose etwa besonders lebendig, weil sie ja nicht von diesem lästigen Phänomen namens Arbeit behelligt werden? Nein, das wissen Sie selber, so ist es nicht.

Wort in den Tag: Ruhen und Arbeiten

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer!

Die gute Nachricht für heute: Heute abend ist für die meisten die halbe Arbeitswoche schon rum. Morgen ist schließlich Feiertag. Ich finde das angenehm, dass wir am Anfang des neuen Jahres manches ein wenig ruhiger angehen können. Der erste Tag des Jahres: Feiertag. Und nicht mal eine Woche später: Noch einer.

Kaum jemand zählt heute noch so, aber als Kind habe ich noch gelernt: Die Woche beginnt mit dem Sonntag. Und in unseren Gottesdiensten lesen wir auch heute noch immer am Sonntag den biblischen Wochenspruch für die Woche, die vor uns liegt. Unser Leben besteht dann nicht aus Arbeiten und anschließend erschöpft Ausruhen, sondern
genau umgekehrt: Ruhen. Kraft sammeln. Und dann aus der Ruhe heraus an die Arbeit gehen.

Ich wünsche Ihnen für dieses neue Jahr, dass Sie immer genug Ruhe und Kraft finden, um dann frisch und motiviert wieder an Ihre Aufgaben gehen zu können.

Ihr Pfarrer Heiko Kuschel von der evangelischen Citykirche Schweinfurt.

Wagenkirche: freier Tag!
admin 24. Juli 2015 - 17:53

Sag mal Heiko, ist heute tatsächlich schon wieder Freitag? 

Klar, wir standen letzten Freitag genau hier am Marktplatz – und ich kann mich noch erinnern, wie wir die Centstücke aus Schokolade an die Kinder verteilt haben. 

Gibt´s doch nicht. Schon wieder eine Woche rum. Wie die Zeit vergeht. 

Ja, echt Wahnsinn. Schon wieder Wochenende. 

Wagenkirche mit Bischof 2: Sonntagsarbeit, Schlachtschüssel, Schnüdel

Ja, herzlich willkommen zur Wagenkirche in der Spitalgasse. Wir begrüßen auch alle Leute in den Kaffees, die sich`s gut gehen lassen. Heute begrüßen wir Bischof Friedhelm Hofmann, den Würzburger Bischof, der Schweinfurt besucht.

Sie kontrollieren uns nicht. Oder?

Bischof…

Jetzt hat ja die katholische wie die evangelische Kirche unter anderem das Problem, dass immer weniger Leute in die Kirche gehen, aber immer mehr Menschen auf andere Weise Gott suchen. Glauben sie, dass die Menschen am Sonntag in Schweinfurt Gott finden können?

Bischof…

Na, ja, ob das die Menschen, die am Sonntag zum verkaufsoffenen Sonntag kommen, auch auf dem Schirm haben. Wie stehen sie denn zum Thema verkaufsoffener Sonntag.

Bischof…

Haben Sie schon mal Lust verspürt, eine Tempelreinigung in so einem Tempel des Konsums zu machen, so wie Jesus damals.

Bischof…


Alle: Wir laden jetzt alle Menschen ein, neben den offenen Geschäften auch die offenen Kirchen zu nutzen. Ein wenig auszuruhen, mitzufeiern und vielleicht wieder etwas zu spüren von dem Gott, der mit den Menschen ist.


Jetzt wieder unsere Quizfrage: Was ist in Schweinfurt mit dem Begriff „Schnüdel“ gemeint?

Gespräch…

 

 

 

Geschenkte Auszeit

Irgendwie passt mir das ja überhaupt nicht: Insgesamt acht Tage offiziell "im Amt", davon vier Tage krank geschrieben - und morgen gehts erst einmal für drei Tage auf eine Fortbildung als Schulbeauftragter. Viel lieber hätte ich manches angepackt, wäre neuen Menschen begegnet, stattdessen sitze/liege ich zu Hause und schlucke Tabletten, mache Inhalationen, ruhe mich aus.