Ansprache bei der MehrWegGottesdienst-Zoomandacht: (Zuh)aushalten

Ansprache beim MehrWegGottesdienst am 21.3.2021 „(Zuh-)aushalten“

Ehrlich, irgendwann im Februar dachte ich, na ja, bis wir unsere Zoom-Andacht feiern, ist das ganze Thema Lockdown wahrscheinlich rum und wir stehen blöd da mit diesem Thema „Zuhaushalten“.

Wäre mir, ehrlich gesagt, lieber gewesen.

Predigt: 40 Jahre so weiter?

Liebe Gemeinde!

Ich weiß nicht, ob Sie’s heute schon in den Nachrichten gehört haben. Bei den Corona-Impfungen hat es nun doch Komplikationen gegeben, alle Impfungen wurden weltweit eingestellt, weil das Virus sich nochmal verändert hat. Und diese neue Veränderung ist so komplex, dass quasi alle Forschung bisher vergebens war. Das letzte, was ich gehört habe, bevor ich hier her gefahren bin, war: Es könnte bis zu 40 Jahre dauern, bevor wir wieder aus dem Tief herauskommen.

40 Jahre. Das darf doch nicht wahr sein.

Nein, natürlich ist das nur erfunden, Entschuldigung. Aber in der Geschichte, aus der unser heutiger Predigttext stammt, geht es um genau diesen Zeitraum: 40 Jahre. So lange, so erzählt die Bibel, war das Volk Israel in der Wüste unterwegs. Bis zum Jahr 2060 also, wenn wir mal dieses Wüstenjahr 2020 mit reinrechnen. Fast unvorstellbar lang. Eine unglaubliche Durststrecke, auch im wörtlichen Sinn, manchmal gab’s nicht genug Wasser, manchmal kaum was zu Essen, aber immer, immer sorgte Gott für sein Volk. So erzählt es die Bibel.

langer Atem
Heiko Kuschel 19. November 2020 - 9:50

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Fast drei Wochen sind wir jetzt schon in diesem Lockdown light. Und ich vermute, das wird noch ein schwieriger und oft einsamer Winter, der da vor uns liegt. Wie soll das an Weihnachten werden? Wie wird’s im Januar und Februar? Wie wird das finanziell weitergehen, wie können wir aber auch der Einsamkeit vieler Menschen entgegenwirken? 

Wort in den Tag: alles ist anders
Heiko Kuschel 23. April 2020 - 9:53

eigentlich wäre ich heute gerade in Fulda auf einer internationalen Konferenz des Netzwerks Citykirchenprojekte. Gerade jetzt säße ich in einem spannenden Vortrag darüber, wie wir eigentlich von Gott reden können in einer Welt, in der immer mehr Menschen damit eigentlich gar nichts mehr am Hut haben.

Mir fehlen die Kontakte mit den Kolleginnen und Kollegen. Mir fehlt die Weiterarbeit an spannenden Themen. OK, wir planen einen Studientag via Zoom, aber das ist doch nicht das Gleiche.

Wort in den Tag: Woher kommt mir Hilfe?

Liebe Hörerinnen und Hörer,

Es war einmal vor langer Zeit in einem fernen Land. Menschen machten sich auf den Weg zu einer Wallfahrt ins ferne Jerusalem. Über hohe Berge, durch tiefe Täler sollte es gehen. Der Weg war nicht ungefährlich, das Ziel ungewiss. Und so beteten sie, die Berge vor Augen:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

Wort in den Tag: Fürchte dich nicht!

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Auf einmal ist alles anders. Zu Hause bleiben ist die Devise. Viele arbeiten von zu Hause, vielleicht auch Sie. Und wer noch zur Arbeit geht, für den ist dort vieles anders. 

Die Sorgen sind groß. Nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch um die von lieben Menschen, die vielleicht anfälliger sind für Krankheiten. Finanzielle Sorgen, Angst um den Arbeitsplatz. Wie wird das weitergehen?

Wagenkirche am 19.7.2019: "Auf den Mond!"

Na Ulli, warst du vor 50 Jahren auch vor dem Fernseher gesessen? Du bist doch schon älter als ich.

Also, so alt bin ich jetzt aber auch noch nicht! Vor 50 Jahren war ich noch ganz klein. Wieso sollte ich da Fernsehen geschaut haben? Kika gab‘s damals wirklich noch nicht.

Na ja, weil eigentlich die halbe Welt damals am Fernseher hing. Neil Armstrong. Erste Mondlandung. Morgen vor 50 Jahren.

Ach so, das meinst du. Ja, das war schon eine ganz besondere Sache damals. „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit“. 

Predigt: Gottes Mission: Aufbruch!
Heiko Kuschel 1. Juli 2018 - 10:52

5. Sonntag nach Trinitatis, 1.7.2018, Gustav-Adolf-Kirche Schweinfurt

Liebe Gemeinde!

Waren Sie vor 20 Jahren auch schon hier in dieser Gemeinde? Wenn ja: Erinnern Sie sich, wie damals der Gottesdienstbesuch so war? Also, die Konfis sind bei der Frage jetzt erst mal außen vor, das ist klar.

Predigt: Christen sind wundersame Wesen

Christen sind schon wundersame Wesen.

Da sitzen sie im Gefängnis, in Fesseln,

allein und einsam in der Nacht.

Da sitzen sie und haben keine Hoffnung mehr.

Da sitzen sie im Dunkeln,

keinen Weg scheint es mehr zu geben.

Einsam, allein, gefangen, am Ende.

Da sitzen sie –

und fangen an, Gott zu loben.

Mitten in der Nacht.

Alte Psalmen singen sie, so stelle ich‘s mir vor.

Alte Psalmen, die nicht nur ihnen Mut machten,

sondern auch den Mitgefangenen in den anderen Zellen.

Und es geschieht:

Die Türen öffnen sich, die Fesseln fallen ab, sie sind frei!