Wort in den Tag: Woher kommt mir Hilfe?
Heiko Kuschel 25. März 2020 - 10:00

Liebe Hörerinnen und Hörer,

Es war einmal vor langer Zeit in einem fernen Land. Menschen machten sich auf den Weg zu einer Wallfahrt ins ferne Jerusalem. Über hohe Berge, durch tiefe Täler sollte es gehen. Der Weg war nicht ungefährlich, das Ziel ungewiss. Und so beteten sie, die Berge vor Augen:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen, woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.

Wort in den Tag: Du bist nicht allein!
Heiko Kuschel 24. März 2020 - 10:00

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Es sind seltsame Zeiten gerade. Vereinzelung ist angesagt, dabei wäre doch gerade in Zeiten der Krise die Gemeinschaft mit anderen das, was uns Trost gibt.

Wort in den Tag: Fürchte dich nicht!
Heiko Kuschel 23. März 2020 - 10:00

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Auf einmal ist alles anders. Zu Hause bleiben ist die Devise. Viele arbeiten von zu Hause, vielleicht auch Sie. Und wer noch zur Arbeit geht, für den ist dort vieles anders. 

Die Sorgen sind groß. Nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch um die von lieben Menschen, die vielleicht anfälliger sind für Krankheiten. Finanzielle Sorgen, Angst um den Arbeitsplatz. Wie wird das weitergehen?

Wagenkirche am 19.7.2019: "Auf den Mond!"

Na Ulli, warst du vor 50 Jahren auch vor dem Fernseher gesessen? Du bist doch schon älter als ich.

Also, so alt bin ich jetzt aber auch noch nicht! Vor 50 Jahren war ich noch ganz klein. Wieso sollte ich da Fernsehen geschaut haben? Kika gab‘s damals wirklich noch nicht.

Na ja, weil eigentlich die halbe Welt damals am Fernseher hing. Neil Armstrong. Erste Mondlandung. Morgen vor 50 Jahren.

Ach so, das meinst du. Ja, das war schon eine ganz besondere Sache damals. „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Schritt für die Menschheit“. 

Predigt: Gottes Mission: Aufbruch!
Heiko Kuschel 1. Juli 2018 - 10:52

5. Sonntag nach Trinitatis, 1.7.2018, Gustav-Adolf-Kirche Schweinfurt

Liebe Gemeinde!

Waren Sie vor 20 Jahren auch schon hier in dieser Gemeinde? Wenn ja: Erinnern Sie sich, wie damals der Gottesdienstbesuch so war? Also, die Konfis sind bei der Frage jetzt erst mal außen vor, das ist klar.

Predigt: Christen sind wundersame Wesen

Christen sind schon wundersame Wesen.

Da sitzen sie im Gefängnis, in Fesseln,

allein und einsam in der Nacht.

Da sitzen sie und haben keine Hoffnung mehr.

Da sitzen sie im Dunkeln,

keinen Weg scheint es mehr zu geben.

Einsam, allein, gefangen, am Ende.

Da sitzen sie –

und fangen an, Gott zu loben.

Mitten in der Nacht.

Alte Psalmen singen sie, so stelle ich‘s mir vor.

Alte Psalmen, die nicht nur ihnen Mut machten,

sondern auch den Mitgefangenen in den anderen Zellen.

Und es geschieht:

Die Türen öffnen sich, die Fesseln fallen ab, sie sind frei!

Wort in den Tag: Fürchtet euch nicht!
Heiko Kuschel 3. Januar 2018 - 9:53

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Jetzt sind wir schon mittendrin in der ersten Woche des neuen Jahres. Alles ist offen. Vieles kann passieren. Wie blicken Sie nach vorne?

Ich habe den Eindruck, dass sich ein Gefühl bei uns immer mehr ausbreitet: Die Angst. Angst vor der Zukunft, vor Überfremdung. Angst vor Veränderungen. Angst vor dem Klimawandel. Und und und.

Wort in den Tag: Diesen Tag gibt es nicht!

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Ich muss Ihnen leider mitteilen: Diesen heutigen Tag gibt es gar nicht. Der 2. Januar 2018 existiert einfach nicht. Na ja, jedenfalls nicht auf meinem uralten Datumstempel im Büro. Der geht nämlich nur bis 2017. Ist mir erst letzte Woche aufgefallen.

Klar, das Problem ist leicht zu lösen, einfach einen neuen kaufen. Aber irgendwie gefällt mir das auch. Jetzt bin ich sozusagen aus der Zeit gefallen. Ziemlich überraschend und unerwartet.

Predigt zu Silvester: Fürchtet euch nicht - Gott ist euch hold
Heiko Kuschel 31. Dezember 2017 - 13:08

Liebe Gemeinde!

Es tut mir Leid, Ihnen das sagen zu müssen. Es gab ja schon so viele Weltuntergangsprophezeiungen, die sich alle nicht erfüllt haben, aber diesmal ist es wirklich und eindeutig nachweisbar wahr: Heute ist das absolute Ende! Der allerletzte Tag. Das Jahr 2018 wird es nicht geben. Na ja, jedenfalls nicht für meinen alten Büro-Datumsstempel. Der hat nämlich nur die Jahre 2006 bis 2017, wie ich letzte Woche etwas verblüfft festgestellt habe. Jetzt kann ich also entweder mit 2006 wieder anfangen oder mir einen neuen kaufen, ist ja auch kein großes Problem. Oder ich mache erst mal weiter mit dem 32. bis 99. Dezember, aber das wäre wohl eher verwirrend. Also: Das Ende ist nah!

Ansprache beim MehrWegGottesdienst am 15.10.: Hier stehe ich, ich kann nicht anders

Hier stehe ich. Ich kann nicht anders.

Was für ein Satz! Was für eine Kraft, für eine Unbeugsamkeit! Da steht dieser kleine Mönch aus dem unbedeutenden Wittenberg vor dem Reichstag in Worms, vor den versammelten Fürsten und Bischöfen, und wird verhört. Und eigentlich ist ihm klar: Entweder, er widerruft alles, was er bisher geschrieben und gesagt hat, oder aber es geht ihm an den Kragen. Womöglich muss er sogar mit dem Leben dafür bezahlen.