Wort in den Tag: Königskinder

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Wenn‘s dieses Wochenende an der Tür klingelt, ist es vielleicht mal nicht der Paketbote. Sondern Segensboten: Die Sternsinger. Verkleidet als die drei Weisen aus dem Morgenland plus Stern gehen sie von Haus zu Haus und singen. Sie schreiben CMB an die Türen – Caspar, Melchior, Balthasar oder die Abkürzung für das lateinische „Christus segne dieses Haus“. Sie bringen Segen – und sie nehmen Segen mit. Für andere.

Wort in den Tag: O du fröhliche

Liebe Hörerinnen und Hörer!

O du fröhliche, o du selige gnadenbringende Weihnachtszeit. So haben wir erst vor gut einer Woche vermutlich in fast allen Kirchen gesungen. Noch stehen die meisten Weihnachtsbäume, aber die Weihnachtsfreude ist schon fast wieder vergessen. So langsam holt uns der Alltag wieder ein.

Wort in den Tag: Fürchtet euch nicht!

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Jetzt sind wir schon mittendrin in der ersten Woche des neuen Jahres. Alles ist offen. Vieles kann passieren. Wie blicken Sie nach vorne?

Ich habe den Eindruck, dass sich ein Gefühl bei uns immer mehr ausbreitet: Die Angst. Angst vor der Zukunft, vor Überfremdung. Angst vor Veränderungen. Angst vor dem Klimawandel. Und und und.

Wort in den Tag: Diesen Tag gibt es nicht!

Liebe Hörerinnen und Hörer!

Ich muss Ihnen leider mitteilen: Diesen heutigen Tag gibt es gar nicht. Der 2. Januar 2018 existiert einfach nicht. Na ja, jedenfalls nicht auf meinem uralten Datumstempel im Büro. Der geht nämlich nur bis 2017. Ist mir erst letzte Woche aufgefallen.

Klar, das Problem ist leicht zu lösen, einfach einen neuen kaufen. Aber irgendwie gefällt mir das auch. Jetzt bin ich sozusagen aus der Zeit gefallen. Ziemlich überraschend und unerwartet.

Wort in den Tag: Neujahr

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer!

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben‘s überstanden. Möglicherweise sind Sie noch ein wenig verkatert von der Feier der letzten Nacht. Vielleicht ist für Sie heute aber auch ein ganz normaler Tag. Weil Sie sich nichts aus dem Silvestergeknalle machen. Oder weil Sie heute arbeiten müssen. Pflegeberufe, Notdienste, Polizei und Feuerwehr, natürlich auch die Leute hier bei Radio Primaton. Danke Ihnen allen für Ihren Dienst.

Predigt zu Silvester: Fürchtet euch nicht - Gott ist euch hold

Liebe Gemeinde!

Es tut mir Leid, Ihnen das sagen zu müssen. Es gab ja schon so viele Weltuntergangsprophezeiungen, die sich alle nicht erfüllt haben, aber diesmal ist es wirklich und eindeutig nachweisbar wahr: Heute ist das absolute Ende! Der allerletzte Tag. Das Jahr 2018 wird es nicht geben. Na ja, jedenfalls nicht für meinen alten Büro-Datumsstempel. Der hat nämlich nur die Jahre 2006 bis 2017, wie ich letzte Woche etwas verblüfft festgestellt habe. Jetzt kann ich also entweder mit 2006 wieder anfangen oder mir einen neuen kaufen, ist ja auch kein großes Problem. Oder ich mache erst mal weiter mit dem 32. bis 99. Dezember, aber das wäre wohl eher verwirrend. Also: Das Ende ist nah!

Predigt: Die Welt hat sich gedreht!

Uns ist ein Kind geboren! „Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben.“ Ob der Prophet Jesaja auch nur im Traum daran gedacht hat, dass wir zweieinhalb Jahrtausende später noch seine Worte hören würden? Er wusste nichts von diesem Jesus, der 500 Jahre nach ihm geboren wurde. Und schrieb diese Zeilen: Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben. Der Friede-Fürst ist da! Der Retter der Welt! Endlich, endlich, wird alles anders. Die Welt hat sich gedreht.

Predigt: Dem Tod ganz nahe und doch voll Hoffnung

Liebe Gemeinde!

Heute, an diesem letzten Sonntag im Kirchenjahr, ist uns der Tod ganz nahe. Wir denken zurück, an Menschen, die gestorben sind. Wir blicken voraus, in die Ewigkeit: Ewigkeitssonntag, das ist der Name, den dieser Sonntag hat, neben dem Totensonntag. Und in dieser Spannung, zwischen der Trauer um die Verstorbenen und der Hoffnung auf die Auferstehung, stehen wir. Heute. Hier.

Heute, an diesem letzten Sonntag im Kirchenjahr, ist uns der Tod ganz nahe.
Ich bin nur Gast hier in Ihrer Gemeinde. Ich kannte leider keinen der Menschen, deren Namen wir gleich vorlesen werden. Ich kenne Sie nicht oder nur wenig, die Sie hier sitzen und sich daran erinnern, was er oder sie für ein Mensch war.

Wohin? Ansprache im MehrWegGottesdienst am 19.11.2017

Mt 28,20 siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

 

Wohin?

Wohin soll er fahren, der Zug meines Lebens?

Welche Weichen stelle ich,
welche lasse ich lieber unangetastet?

Welche würde ich so gerne, gerne stellen –
und lass es dann doch lieber bleiben?

Ach, wäre das Leben ein Computerspiel.
Einfach mal abspeichern, was ausprobieren, und wenns nix war: Zurück zum letzten Stand.

Ich blicke zurück auf meinen bisherigen Lebensweg:

Was hab ich wohl alles verpasst?

Predigt: Jesus heilt die Wortlosen
Heiko Kuschel 12. November 2017 - 12:29

Jesus trieb einen bösen Geist aus, der war stumm.

Ja klar, wir würden das heute nicht mehr so sagen.

Von bösen Geistern reden wir nicht mehr.

Wir nennen das alles anders.

Krankheit vielleicht. Eine psychische womöglich.

Kann man heilen, eventuell.

Mit guten Ärzten.

Böse Geister müssen wir nicht austreiben.

Oder doch?