Ansprache beim MehrWegGottesdienst: Klimawandel in die Herzen!

Es ist kalt geworden in Deutschland.

Endlich, endlich ist es kalt.

Wir hatten schon Sorge, der Sommer ende nie.

Witze haben wir gemacht, dass wir unterm Weihnachtsbaum grillen werden.

Und doch voll Sorge auf die Spiegel der Flüsse und Seen geblickt.

Ist das der Klimawandel? Werden die Prophezeiungen wahr? Werden unsere Kinder, unsere Enkel noch leben können in dieser Welt?

Predigt zum Schulanfangsgottesdienst der Landwirtschaftsschule: Unterwegs im Auftrag des Herrn

Liebe Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftsschule, liebe Lehrerinnen und Lehrer!

Endlich mal soll es wieder so was wie ein bisschen Regen geben. Endlich mal wird es ein bisschen kühler. Was war das für ein Sommer! Seit Monaten, eigentlich das ganze Jahr schon, ist es bei weitem zu trocken. Wenn ich die Grafiken beim Dürremonitor Deutschland anschaue, dann ist da halb Deutschland dunkelrot eingefärbt – außergewöhnliche Dürre. Vor einem Jahr wusste ich noch nicht mal, dass es diesen Dürremonitor gibt – jetzt gehen die Grafiken auf Facebook rum, weil sich nun nicht nur die Landwirte Sorgen machen. 

Predigt zur Abschlussfeier der Landwirtschaftsschule: Menschen ernähren

„Menschen ernähren statt Medien füttern“. Dieses Motto haben Sie sich für Ihre Abschlussfeier gegeben, liebe – nun muss ich ja sagen: ehemalige – Schülerinnen und Schüler. Als ich das gesehen habe, hab ich mir gedacht: Hach ja. Genau. Geht mir ganz genauso. So wichtig Medien sind: Langsam geht mir vieles davon ziemlich auf den Geist. Ich will auch Menschen „ernähren“, sozusagen, halt nicht mit Nahrungsmitteln für den Körper, sondern für den Geist.  Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich Sie da richtig verstanden habe. Für mich steckt da auch ein tiefer Seufzer drin, dem ich mich genau so anschließen kann: Wir wollen doch nur unsere Arbeit gut machen, zum Wohl der Menschen, wir jeweils auf unsere Weise. Und dann wird schon wieder die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Irgend jemand aus unserer Berufsgruppe hat wieder mal einen blöden Satz gesagt. Irgend jemand hatte seinen Betrieb nicht im Griff, hat grobe Fehler gemacht – und alle hängen mit drin. Oft genug wird da nicht differenziert. Ist eigentlich völlig egal, ob das der jeweils neueste Fleischskandal ist oder ein Finanzskandal in einem Bistum oder einem evangelischen Dekanat. Gleich heißts wieder „die sind alle so!“ - dabei versuchen wir doch alle unser Bestes.

Predigt: Für die Zukunft unserer Erde

Text: Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (1. Mose 8,22)

Liebe Schülerinnen und Schüler der Landwirtschaftsschule, liebe Lehrerinnen und Lehrer!

Ein neues Schuljahr beginnt für Sie heute. Sie werden in den nächsten Monaten ziemlich viel lernen. Sie werden Neues erfahren, bei manchem, das Sie schon kennen, vielleicht auch gelangweilt gähnen. Aber vor allem: Sie werden sich mit der Zukunft unserer Erde beschäftigen.